Jeunes Commissaires

Entwickelt vom Institut français / Bureau des arts plastiques schlägt das Programm JEUNES COMMISSAIRES neue Wege in der Unterstützung junger Kuratoren aus Frankreich in Deutschland ein.

Mit dem Programm JEUNES COMMISSAIRES werden Nachwuchskuratoren aus Frankreich vernetzt und ihre Eingliederung in die internationale Kunstwelt erleichtert. Es versteht sich als eine Plattform für künstlerische Diskurse und für den Erfahrungsaustausch und ermöglicht jungen Kuratoren aus Frankreich, punktuelle Projekte an deutschen Kunsteinrichtungen durchzuführen.

2017

documenta 14 Kassel: Diane Turquety
Koordinatorin bei marco14 et CIAM4 / Naufrage avec spectateur, einem Projekt von Rainer Oldendorf, gemeinsam mit Kurator Pierre Bal-Blanc.

Kunstmuseen Krefeld: Jean-Christophe Arcos
Konzeption des Vermittlungs- und Rahmenprogramms für eine Ausstellung zu Bruno Domeau und Philippe Pérès.

 

Vergangene Projekte

2016

Museum Folkwang Essen: Stefanie Unternährer
Kuratorische Assistenz für die Ausstellung "Autoportrait – Autofiction" Malerei, Skulptur, Fotografie und Film aus der Sammlung François Pinault, Paris.

9. Berlin Biennale: Sophie Lapalu
Teilnahme der jungen Kuratoren am Internationalen Workshop der 9. Berlin Biennale vom vom 8. bis 17. September 2016.

Kunstverein Hannover: Mathilde de Croix
Die junge Kuratorin setzte sich bereits intensiv mit der 87. Herbstausstellung niedersächsischer Künstlerinnen und Künstler im Kunstverein Hannover auseinander und führt ihre Arbeit dort 2016 fort, um Performance- und/oder Filmabende zu entwickeln.

 

2015

In extenso – Erweitert

Im Rahmen des Programms Jeunes Commissaires hat das Bureau des arts plastiques in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Architektur Zentrum (DAZ) das Projekt “IN EXTENSO – ERWEITERT” auf den Weg gebracht.

Vier französische Kuratorinnen – Agnès Violeau, Karima Boudou, Céline Poulin und Florence Ostende – beschäftigen sich mit der Frage HOW TO RETHINK SPACE AND MATTER? und widmen sich experimentell den Themen Performance, Social Context, Public Space und Storytelling. Sie gestalten ihre Arbeiten im Rahmen öffentlicher Diskussionen und Workshops.

Im Grenzbereich zwischen Architektur und unterschiedlichen Disziplinen der Bildenden Kunst eröffnet sich allen Teilnehmern die Möglichkeit der erweiterten Interaktion. Diese Kontextverschiebung, bei der performative sowie narrative Ausdrucksformen einbezogen werden, berücksichtigt sowohl den physikalischen Raum als auch den sozialen Kontext.

Die Ergebnisse wurden vom 11. Spetember bis zum 8. November 2015 im Rahmen der Ausstellung A Space is A Space is A Space im DAZ in Berlin vorgestellt.

 

2014

Neuer Berliner Kunstverein (n.b.k.): Marc Bembekoff

Ausstellung Audio Trouble, Viedo-Sammlung des Neuen Berliner Kunstvereins im Centre d’art contemporain la Halle des Bouchers, Vienne (13. September- 9. November 2014)

Berlin Biennale: Barbara Siriex, Mélanie Mermod

Young Curators Workshop unter der Leitung von Maria Ines Rodriguez (24. Mai - 2. Juni 2014)

Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig: Mélanie Mermod

Workshop zur Vorbereitung der Ausstellung „Conspiration – quelle conspiration?“ in Zusammenarbeit mit der École nationale supérieure des Beaux-arts Lyon (Mai 2014)

Akademie Schloss Solitude, Stuttgart: Agnès Violeau

Informed Body im Rahmen des Festivals „Der Sommer in Stuttgart“ (Juni 2014)

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